Kreditgenossenschaften | 200 Jahre Raiffeisen

Chancen bieten,
Eigenständigkeit bewahren

Kreditgenossenschaften

Die Anfänge der Genossenschaftsbanken oder Kreditgenossenschaften liegen im 19. Jahrhundert. Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch hatten etwa zeitgleich die Idee, Kapital zu sammeln, um es nach den Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung den „kleinen Leuten“ zur Verfügung zu stellen. 

Schulze-Delitzsch bezeichnete die Vorschuss- und Kreditvereine, die vorwiegend in städtischen Bereichen entstanden, bereits als „Volksbanken“. Der von Raiffeisen 1864 gegründete „Heddesdorfer Darlehnskassenverein“ gilt als erste Genossenschaft im Raiffeisenschen Sinne. Solche Vereine, aus denen später die Raiffeisenbanken hervorgingen, wurden in ländlichen Regionen gegründet.

Gab es 1970 noch 7.000 Genossenschaftsbanken, ist die Zahl der Volks- und Raiffeisen-, Sparda- und PSD-Banken heute auf weniger als 1.000 gesunken. Die Zahl der Mitglieder hat sich im gleichen Zeitraum allerdings auf über 18 Millionen verdreifacht. Gerade in Zeiten der Finanzkrise haben sich Genossenschaftsbanken als faire, zuverlässige Partner erwiesen.