Energie | 200 Jahre Raiffeisen

Versorgung sichern, Akzeptanz stärken

Energiegenossenschaften

Die Gründung von Energiegenossenschaften in Deutschland ist kein wirklich neuer Trend. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts schlossen sich Bürger besonders in dünn besiedelten Gebieten zusammen, deren Versorgung größeren Energieunternehmen nicht lukrativ erschien.

Die Zahl wuchs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf rund 6.000 Elektrizitätsgenossenschaften. Dann folgten die Konzentration im Energiesektor und Zwangsschließungen. Bis 2012 überlebten von ihnen keine 50 Genossenschaften.

Heute boomen sie wieder. Von 860 im Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband organisierten Energiegenossenschaften wurden zwei Drittel allein in den vergangenen fünf Jahren gegründet, mit unterschiedlichsten Geschäftsmodellen: von der Stromerzeugung durch Fotovoltaik, Windkraft oder Biogas über den Netzbetrieb bis hin zur Energievermarktung.

Eines haben sie gemeinsam: Sie bieten jedem Bürger die Möglichkeit, am Umbau der Energieversorgung und der Umsetzung einer dezentralen Energiewende mitzuarbeiten.

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