König würdigt Genossenschaftsidee | 200 Jahre Raiffeisen

König Willem-Alexander würdigt Genossenschaftsidee

König Willem-Alexander würdigt Genossenschaftsidee

Bei seinem Besuch in Rheinland-Pfalz haben der niederländische König Willem-Alexander und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die Genossenschaftsidee als weiter aktuell bezeichnet. Das Erbe des vor 200 Jahren geborenen Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen sei bis auf den heutigen Tag relevant und fruchtbar, sagte Willem-Alexander am Mittwoch bei seinem Besuch in Mainz. Dies erlebe auch seine Frau Máxima, wenn sie als Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für finanzielle Inklusion und Entwicklung Kreditgenossenschaften besuche.

 

Foto: Staatskanzlei RLP/ Jülich
Foto: Staatskanzlei RLP/ Jülich

Ein Arbeitsessen im Festsaal der Staatskanzlei stand unter dem Thema „200 Jahre Raiffeisen“. Dabei betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele. Diese Genossenschaftsidee ist auch nach 200 Jahren noch aktuell. Genossenschaften sind heute wichtig, um mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen, sie helfen Jungunternehmern, die sich zusammenschließen wollen, und ganz aktuell können Ärztegenossenschaften einen wichtigen Beitrag zur Landarztversorgung leisten.

Eigenverantwortung, Selbstverwaltung und Solidarität waren die Grundpfeiler für die ersten Landwirtschaftsgenossenschaften vor 200 Jahren. Im Zeitalter der Digitalisierung gilt das genauso.“ Die Zusammenarbeit Rheinland-Pfalz - Niederlande soll insbesondere im Bereich von Industrie 4.0, Cybersicherheit, Digitalisierung im Weinbau, Schifffahrt und der Gesundheitsbranche ausgebaut werden.