Das Raiffeisen-Camp 2018 - Portrait | 200 Jahre Raiffeisen

Raiffeisen-Camp für junge Genossenschaftler in Berlin

Das Raiffeisen-Camp stärkt die Vernetzung der Genossenschaftswelt

Vom 21. bis 23. September führt das erste Raiffeisen-Camp 85 junge Genossenschaftlerinnen und Genossenschaftler für ein Wochenende in Berlin zusammen. Eine von ihnen ist Annika Küttner von der R+V Allgemeine Versicherung AG: Sie absolviert ein duales Studium um sich auf die Aufgabe der Privatkundenbezirksleiterin vorzubereiten. Sie verrät, was ihr die Genossenschaftsidee im Alltag bedeutet und was sie sich vom Camp verspricht.

Von ihrem Arbeitseinsatzgebiet in der Holsteinischen Schweiz bei Kiel aus macht sich die 20-Jährige am 21. September auf den Weg zum Camp nach Berlin. Genossenschaftliche Werte und die Ideen Raiffeisens spielen in ihrer täglichen Arbeit eine entscheidende Rolle: „Für uns zählt, den Kunden immer ganzheitlich, bestenfalls auch in Zusammenarbeit mit Verbundpartnern, zu betreuen, damit dieser bestmöglich von seiner Genossenschaft profitieren kann“, so Annika Küttner. „Die Stärke des Menschen liegt schon von Natur aus nicht im Einzelkämpfer-Dasein. Deshalb braucht er eine Gemeinschaft, in der er stärker ist – und genau diese Gemeinschaft kann eine Genossenschaft bieten“, sagt Küttner.

Die Stärke des Menschen liegt schon von Natur aus nicht im Einzelkämpfer-Dasein. Deshalb braucht er eine Gemeinschaft, in der er stärker ist – und genau diese Gemeinschaft kann eine Genossenschaft bieten.

Annika Küttner
Teilnehmerin des Raiffeisen-Camps

„Speed Dating“ mit der Politik
Für Annika Küttner und die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Camps sind die Ideen Raiffeisens weder überholte Vorstellungen grauer Vorzeit noch bloße Schubladenbekenntnisse ihrer Unternehmen. Sie haben jede Menge Ideen und Fragen zur Gegenwart und Zukunft der Genossenschaftsidee im Gepäck. Zu einem „Speed Dating“ treffen sie auf Politiker in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz – eine ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen, die Aktualität der genossenschaftlichen Werte anzubringen und gemeinsam Zukunftsideen zu entwickeln. „Als sich mir die Gelegenheit bot, wollte ich sofort am Camp teilnehmen. Ich freue mich auf die spannenden Gespräche, bei denen verschiedenste Meinungen aufeinandertreffen“, sagt Küttner. 

Raiffeisen-Camp: Annika Küttner von der R+V Allgemeine Versicherung AG ist dabei.
85 Junge Genossenschaftler lernen in Berlin die Tragweite der Genossenschaftsidee kennen und treten mit der Politik in Dialog.

Der Blick über den eigenen Tellerrand
Annika Küttners Vorgesetzter und Entsender zum Raiffeisen Camp, Timo Eberhardt, sieht im Camp die Möglichkeit, die Vernetzung innerhalb der Genossenschaftswelt voranzutreiben. „Im Austausch mit anderen Kolleginnen und Kollegen des Genossenschaftsverbundes können alle über ihren Tellerrand hinausblicken. Unsere Teilnehmerin erfährt so mehr über die Tragweite der Idee Genossenschaft“, sagt Timo Eberhardt, Bezirksdirektor der R+V Allgemeine Versicherung AG - Filialdirektion Hamburg Nord. Das Camp unterstützt die jungen Genossenschaftlerinnen und Genossenschaftler, im Austausch mit Politik und anderen Genossenschaften neue Ideen zu generieren und das eigene Wissen zu steigern. „Ich erwarte von dem Veranstaltungswochenende, dass es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer beruflichen Entwicklung weiter vorantreibt, sie Erfahrungen sammeln und die Vernetzung der Genossenschaftswelt stärken“, sagt Eberhardt.