Bundespräsident besuchte das Raiffeisen-Haus in Flammersfeld | 200 Jahre Raiffeisen

Bundespräsident besuchte das Raiffeisen-Haus in Flammersfeld

„Die Genossenschaftsidee ist großartig“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Raiffeisen-Haus in Flammersfeld

Am 20. März hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Raiffeisen-Haus in Flammersfeld besucht. Gemeinsam mit der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer und dem Vorsitzenden der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, Werner Böhnke, sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden Josef Zolk besichtigte er das historische Haus.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigte sich in Flammersfeld vom Erbe des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen überzeugt. Er sagte: „Wir erinnern nicht nur an Raiffeisen, sondern auch an die Genossenschaftsidee, die daraus entstanden ist und die weltweit Unterstützung und Nachahmer gefunden hat. In nahezu allen Kontinenten ist Raiffeisen heute bekannt und es wird Beispiel an ihm genommen.“

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„Ich komme selbst aus der ländlichen Region. Ich weiß, wie sehr insbesondere die Landwirtschaft und die bäuerlichen Betriebe darauf angewiesen waren, dass die Raiffeisen-Genossenschaften funktionieren.“

Frank-Walter Steinmeier
Bundespräsident
Zusammen mit Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz (2. v.r.), besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Raiffeisen-Haus in Flammersfeld.
Foto: Staatskanzlei RLP/ Piel
Foto: Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V.
Der Bundespräsident trug sich auch in das Gästebuch ein.
Foto: Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V.
Vor dem Raiffeisen-Haus wurde an diesem Tag auch ein Apfelbaum gepflanzt.
Foto: Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V.
Foto: Staatskanzlei RLP/ Piel
Der Bundespräsident wurde in Flammersfeld herzlich von den Bürgerinnen und Bürgern empfangen.
Foto: Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V.
Foto: Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V.
Malu Dreyer, rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, war ebenfalls in Flammersfeld vor Ort.
Foto: Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V.
Josef Zolk, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, führte durch die historische Ausstellung im Inneren des Raiffeisen-Hauses.
Foto: Staatskanzlei RLP/ Piel
Foto: Staatskanzlei RLP/ Piel
Malu Dreyer und Frank-Walter Steinmeier bekamen auch ein Raiffeisen-Brot überreicht.
Foto: Staatskanzlei RLP/ Piel

Von Werner Böhnke, Vorsitzender der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, sowie seinem Stellvertreter Josef Zolk ließ sich Steinmeier das Raiffeisenhaus zeigen und wichtige Stationen aus dem Leben des Reformers erklären. Im Garten pflanzte der Bundespräsident am Anschluss an den Hausrundgangs gemeinsam mit Malu Dreyer einen Baum. Für Frank-Walter Steinmeier haben Genossenschaften auch eine persönliche Bedeutung: „Ich komme selbst aus der ländlichen Region. Ich weiß, wie sehr insbesondere die Landwirtschaft und die bäuerlichen Betriebe darauf angewiesen waren, dass die Raiffeisen-Genossenschaften funktionieren. Das ist eine großartige Idee, die Gott sei Dank nicht auf den landwirtschaftlichen Bereich beschränkt geblieben ist.“

Die Genossenschaftsidee nannte Steinmeier „großartig“. Gott sei Dank sei sie nicht auf den landwirtschaftlichen Bereich beschränkt geblieben. Heute gebe es Genossenschaften in vielen Bereichen: von Winzergenossenschaften über bäuerliche Genossenschaften zu Taxigenossenschaften und Genossenschaften im Ausland.

Sehr gern habe er die Schirmherrschaft für das Raiffeisen-Jahr übernommen. Er sei „überzeugt davon, dass dieses eine Idee ist, die nicht etwa 200 Jahre alt und deshalb veraltet ist, sondern die heute so gebraucht wird, wie vor 150 und 200 Jahren.“